Die Weinberge

Die Gemarkung unseres Ortes umfasst 929 Hektar, von denen ca. 300 ha mit Weinbergen bepflanzt sind.
Die Weinberge, in die Framersheim zentral eingebettet ist, sind in 3 Einzellagen gegliedert. Von der Ortslage gesehen südlich der Hornberg, östlich der Zechberg und nördlich der Kreuzweg.

Hornberg

Seinen Namen hat der Hornberg von seiner wie ein Kuhhorn gebogenen Form. Er ist mit 272 m über N.N. die höchste Erhebung in der Gemarkung.
Auf dem Hochplateau des Hornbergs besteht der Boden überwiegend aus fossilen Kalken und Kalkmergel, mit einer dünnen Lößschicht. An den Hängen gibt es von Ton, Lehm, bis hin zu Löß die verschiedensten Bodenarten.
Am nach Westen abfallenden Lößlehmhang wachsen die Rotweine St.-Laurent, Cabernet Sauvignon und Merlot.

Zechberg

Der Name kommt von Zeche, mittelhochdeutsch – geistliche Bruderschaft von Laien oder auch Kirchengemeinden – die hier mit größeren Weinbergen belegen waren.
Die Hänge des Zechbergs bestehen überwiegend aus sandigem Lehm, bis hin zu Sand. Dies sind ideale tiefgründige, allerdings auch arme Böden.
Für Riesling, St.-Lauren
t, Grau- und Spätburgunder bestens geeignet.

Kreuzweg

Der Namen ist schon 1691 als “loures Kreitz” (Lahrs Kreutz) nachgewiesen und weist auf ein altes Grabkreuz hin.
Die Lage ist ein leichter Südhang mit meist sehr guten Lößböden.

An der höchsten Stelle verlief eine römische Fernstrasse die vom Donnersberg zum Rhein zog. Auf diesen auch für den Ackerbau geeigneten Böden wachsen alle Rebsorten. Hier ist jedoch der Winzer in die Pflicht genommen, durch geeignete Maßnahmen, insbesondere den Rebschnitt, Qualität vor Menge zu stellen.

Der Weinberg im Frühling

Schon im Januar und auch bei Frost bis 6 Grad Minus, also schon lange bevor die Reben treiben, wird mit dem Rückschnitt der Reben begonnen. Hier werden mit einem geringen Anschnitt schon die Weichen für gute Qualität gestellt.
Es ist auch für den Laien einleuchtend, dass der vom Stock gebildete Zucker und Extrakt in wenige Trauben eingelagert bessere Qualität bringt, als auf viele Trauben verteilt.
Nach dem Rebschnitt wird der Drahtrahmen, der später die grünen Triebe stützen soll, gerichtet und dann der vom Fruchtholz des letzten Jahres stehen gelassene kurze Trieb auf den Drahtrahmen gebogen und festgebunden. Aus der sog. Bogrebe wachsen dann im Mai die grünen Triebe und ranken am Drahtrahmen hoch.
Nach dem Abtrocknen der Felder werden auch im zeitigen Frühjahr die gerodeten Flächen zur Wiederanpflanzung vorbereitet, abgezeichnet und dann die jungen Reben gesetzt. Die Rebstöcke werden heute, je nach Sorte und Bodenart, alle 20 bis 30 Jahre gerodet und nach einer 2jährigen Brachezeit wieder neu bestockt.

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